Vermögensaufbau Vermögensaufbau
In der Fachsprache der Volkswirtschaftslehre steht das Wort Vermögen für die Gesamtheit materieller Güter im Eigentum eines Menschen oder einer Körperschaft: Vermögen hat, wer über Güter verfügt. Typische Arten von Vermögen im volkswirtschaftlichen Sinn sind zum Beispiel Bargeld, Immobilien, Aktien oder Patente.

Das Gegenteil von Vermögen im weiteren Sinn ist Unvermögen, das Gegenteil von Vermögen im engeren Sinn ist Vermögenslosigkeit.

Vermögen im engeren Sinn wird unterteilt in Anlage- und Umlaufvermögen. Vermögensgegenstände werden häufig nach steigender Liquidität geordnet, und zwar anhand der Geschwindigkeit, mit der sie in Geld umgewandelt werden können.

In der Umgangssprache wird das Wort hauptsächlich im Zusammenhang mit beachtlichem oder zumindest größerem Besitz verwendet: Ein Mensch „hat Vermögen“ oder „ist vermögend“, wenn er als wohlhabend oder zumindest sozial abgesichtert gesehen werden kann. Sagt man über einen Menschen, dass er „kein Vermögen“ hat oder „nicht vermögend“ ist, so meint man damit entsprechend nicht, dass er gar nichts, sondern lediglich, dass er nicht besonders viel besitzt. Vermögensaufbau ist die geplante Bildung von Vermögen.

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